FAQ

Häufig gestellte Fragen

Finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu AgriPVx

AgriPVx funktioniert derzeit mit Schletter und SL Rack Solar-Tracking-Systemen. Wir bieten auch individuelle Integrationen für andere Tracker-Hersteller auf Anfrage an. Kontaktieren Sie uns, um die Kompatibilität mit Ihrer spezifischen Hardware zu besprechen.
AgriPVx wird als industrielles Steuerungssystem vor Ort in Ihrer Anlage installiert. Das System kann lokal ohne Internetverbindung oder per sicherer Fernverbindung erreicht werden—je nach Ihren Anforderungen und Netzwerkkonfiguration.
AgriPVx überwacht windbezogene Alarme der PV-Anlage und kann die Module automatisch in eine vordefinierte Windschutzstellung fahren. Je nach konfiguriertem Sicherheitskonzept geschieht dies entweder automatisch oder erst, nachdem der Benutzer bestätigt hat, dass alle Maschinen und Personen den Gefahrenbereich verlassen haben. Landwirte können bei jedem windbezogenen Alarm per SMS benachrichtigt werden, was eine schnellstmögliche Reaktion ermöglicht. Optional lassen sich regionale Wettervorhersagen einbinden. Dadurch kann AgriPVx Schutzstellungen bereits vor steigenden Windgeschwindigkeiten aktivieren und Landwirte frühzeitig über erwartete Starkwindereignisse informieren.
Das hängt von der vorhandenen Trackersteuerung ab. Wenn das System Befehle über Modbus TCP oder eine andere unterstützte Schnittstelle empfangen kann, lässt sich AgriPVx in der Regel nachrüsten.
Der verfügbare Durchfahrtsraum hängt von den Standortbedingungen und der Auslegung der Agri-PV-Anlage ab. AgriPVx ermöglicht die Konfiguration eines individuellen Zielneigungswinkels für die PV-Module. Ein steilerer Neigungswinkel schafft in der Regel eine breitere Durchfahrt für Landmaschinen. Der Zielwinkel kann jederzeit an die eingesetzte Maschine angepasst werden. Diese Flexibilität sorgt für ausreichend Freiraum bei möglichst geringen Einbußen bei der Solarstromproduktion.
Beide können das System bedienen. AgriPVx unterstützt mehrere Benutzer und Benutzerrollen, sodass Landwirte, Anlagenbetreiber und weitere berechtigte Personen mit der Anlage arbeiten können. Integrierte Sicherheitsmechanismen verhindern, dass ein Benutzer den aktiven Befehl eines anderen unbeabsichtigt überschreibt.
Ja, der Bewirtschaftungsmodus kann den Energieertrag der Anlage vorübergehend verringern. Die Flexibilität von AgriPVx hilft jedoch, diese Verluste zu minimieren. Einzelne Abschnitte lassen sich separat steuern und die Neigungswinkel der Module an die eingesetzte Maschine anpassen. So können die Feldarbeiten durchgeführt werden, während die Auswirkungen auf die Energieproduktion begrenzt bleiben.
Die Installation ist schnell und unkompliziert. Ein kompakter Industrierechner wird an die Stromversorgung und das Netzwerk der Anlage angeschlossen. Anschließend kann die vorkonfigurierte AgriPVx-Lösung in Betrieb genommen und in die lokale Trackersteuerung integriert werden. Die gesamte Dauer der Inbetriebnahme hängt vor allem von den Schnittstellen und der Konfiguration der bestehenden Anlagensteuerung ab.
Fällt die Internetverbindung aus, ist AgriPVx nicht aus der Ferne erreichbar. Optional kann ein lokaler WLAN-Zugangspunkt eingerichtet werden, damit das System vor Ort auch ohne Internetverbindung zugänglich bleibt. Ist das SMS-Gateway nicht verfügbar, können keine SMS-Benachrichtigungen zugestellt werden. Die Alarme bleiben jedoch in der AgriPVx-Weboberfläche sichtbar. Die lokale Anlagensteuerung und konfigurierte Sicherheitsfunktionen können je nach Systemkonfiguration unabhängig von der Internetverbindung weiterarbeiten.
AgriPVx ist nicht auf bestimmte Kulturen oder Maschinentypen beschränkt. Unterstützt werden alle Kulturen und Landmaschinen, die sich innerhalb der Abmessungen und Freiräume der Agri-PV-Anlage bewegen können. Durch die konfigurierbaren Modulpositionen lässt sich das System an unterschiedliche Arbeiten und Maschinenanforderungen anpassen.